Werner Paulsen : »Westreisen«

Zum Reiseverkehr von Bürgern der DDR nach NATO-Staaten und Berlin (West)

ISBN 978-3-939828-78-5, Taschenbuch, 137 Seiten, 10,– €

   
Westreisen   

Nicht zuletzt die Staatsrechtsdoktrin der BRD (»Deutschland in den Grenzen von 1937«) und Aktivitäten westlicher Geheimdienste beschränkten die Handlungsmöglichkeiten der DDR in Bezug auf Westreisen.

Was dies im Einzelnen bedeutete lässt sich in diesem Buch erfahren - wann wie wer reisen durfte war nicht zuletzt eine Frage der Sicherheit.

Werner Paulsen, Professor für Kriminologie, liefert eine sachliche Darstellung der Problematik. Er betrachtet politische, staatsrechtliche und sicherheitsrelevante Zusammenhänge, die andernorts unterschlagen werden.

 
 
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Inhalt

Vorwort
1. Reisegründe, Personenkategorien, politische Umstände
( Reisen aus familiären und anderen privaten Gründen; Wirtschaftsvertreter; Reisen mit politischen und staatlichen Zielen; Kirchliche Würdenträger; Tourismus; Kultur und Städtepartnerschaften )
2. Die Kontrolle des Reiseverkehrs von Bürgern der DDR nach NATO-Staaten durch Einrichtungen imperialistischer Staaten
( Zur Funktion des »Allied Travel Office«; Die Zusammenarbeit der bundesdeutschen Grenzkontrolle mit den Geheimdiensten )
3. Rechtspositionen der DDR, Antragsverfahren und Reisewege
4. Verschiedene Schutzmaßnahmen der DDR für ihre Bürger
5. Thematischer Ausblick
( u.a.: Das Verlassen der DDR und die Bandenkriminalität )

 

»Warum durften die Bürger der DDR nicht einfach in ein westliches Ausland reisen? Warum gab es so strenge Regelungen? Welche Menschen durften in den Westen reisen, und das sogar regelmäßig? … Gerade Jetzt kommt dieses Buch wie gerufen.« – Ulla Ermen in Roter Brandenburger 




Preis: 10,00 EUR
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