Leipzigs Neue

 

 

 

 

»Leipzigs Neue«:
Ausgabe 01/2009, S. 17

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Ausgabe 01/2009 als PDF

Annotiert:
Finanzkrise

Wiljo Heinen: »Geld – Markt – Illusion«

Scheinbar wie ein Blitz aus heiterem Himmel ist die Krise über uns hereingebrochen, die meisten bürgerlichen Ökonomen haben sie nicht kommen sehen und jene, die eine Ahnung hatten, haben sich in Schweigen gehüllt. Einige gestehen heute, die Krise zeige sich schon seit eineinhalb Jahren. Besänftigende Worte, hektische Gegenmaßnahmen und wachsende Neuverschuldung (der ja bereits abgeschworen war) sind die Antworten der Regierenden.

Wer ihnen nicht alles unbesehen abkaufen will, dem sei ein Büchlein empfohlen, das auch dem Nichtfachmann auf diesem Gebiet einen gewissen Durchblick gewährt.

»Geld Markt Illusion« führt in einem lockeren und volkstümlichen Stil, sehr anschaulich und kurzweilig und ganz aktuell bezogen auf die akute Finanzkrise in die Thematik ein. Es macht das Wesen des Geldes und seiner bargeldlosen und virtuellen Formen sowie die Bewegung der Preise begreiflich. Anhand der Begriffe Sparen und Kredit, Konsum und Investition, Geldmarkt und Zinsen, Finanzmarkt, »Geldschöpfung«, Geldpolitik und Aktien werden grundlegende Bewegungsgesetze der kapitalistischen Marktwirtschaft erklärt. Durchsichtiger gemacht wird das Geschehen an den Börsen.

Das Büchlein enthält auch Tucholskys satirischen »Weltbühnen«-Beitrag »Kurzer Abriß der Nationalökonomie«

 

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