============================================================ == Verlagstexte zu: == Armin Stolper: "Meine geliebte stolze Republik" == ISBN 978-3-939828-10-5 == erschienen im Verlag Wiljo Heinen == == ------------------------------------------------------------------------------------------- == == Urheberrechtshinweis: == Die Rechte an den Texten liegen beim Verlag Wiljo Heinen. == Der Verlag räumt Medienpublikationen das Recht ein, die Texte == unentgeltlich für Rezensionen, Buchbesprechungen und ähnliche == Veröffentlichungen zu nutzen. Bei ganzer oder teilweiser Nutzung == der Texte wird ein Belegexemplar der Veröffentlichung erbeten an: == Verlag Wiljo Heinen == Schulstr. 20 == D-24860 Böklund == Bei Veröffentlichung im Internet bitten wir um die Mitteilung der == entsprechenden URL an == info@verlag-wh.de == == Rückfragen richten Sie bitte ebenso an diese Mailadresse. == == Böklund, 20. November 2007 ============================================================ Rückentext ========= Armin Stolpers »Sudelbücher« und Urlaubs-Notizen bieten einen sehr persönlichen Blick auf das DDR-Leben. Unzensiert, ungeschönt und doch gefärbt – vom liebevollen Blick auf die Menschen und ihr Land und dem, was die Menschen bewegte und was sie bewegten. Armin Stolpers Notizen aus den Siebzigern und Achtzigern sind mal heiter, mal zornig. Sie berichten von Personen und Persönlichkeiten, von Alltäglichem und Besonderem. Kurt Böwe tritt auf und Charlotte Klemm; Tante Frida und Mutter Hilda. Und nicht nur auf den Bühnen des Theaterlandes geschah Erwähnenswertes, die Berichte aus der Institution »DDR-Kellerbar« offenbaren den Zustand einer Gesellschaft. Zahlreiche Fotos aus dem »Familienalbum« machen das Buch zu einer melancholischen Zeitreise in das »geliebte Land« (Heinrich Albertz) DDR. Seite 2 ("Klappentext") ================= Zum Buch: Armin Stolper legt in diesem Buch sehr Persönliches vor: »Sudelbücher« aus den siebziger und persönliche Reisenotizen aus den achtziger Jahren. In sehr familiären, manchmal ans Intime grenzenden, Berichten, in Schilderungen aus der Theaterwelt und in Urlaubsnotizen verdichtet sich eine Alltagsbeschreibung der DDR. Stolper hat Klatschgeschichten, Arbeitsnotizen, Urlaubsfreuden und -ärgernisse – ungezwungen, weil »übertragen, wie notiert« – zu einer Collage verbunden, die viel über den Seelenzustand eines DDR-Bürgers, über Zweifel und Gewissheit, berichtet. Seltsam utopisch muten sie manchmal an, die Beschreibungen aus dem DDR-Alltag, die Armin Stolper hier veröffentlicht. Utopisch, weil all die Ärgernisse und Kümmernisse, über die er berichtet, klein scheinen gegen die Unmenschlichkeiten der kapitalistischen Groß-Bundesrepublik. Utopisch auch, weil es scheint, als seien wir heute wieder sehr entfernt von einer Gesellschaft, die die Menschlichkeit in ihr Zentrum rückt. In den Notizen dieses DDR-Bürgers verbindet sich die Vergangenheit mit der Utopie, und selbst die »Ärgernisse« unterstreichen den verlorenen Fortschritt. Armin Stolper geboren 1934 in Breslau, lebt heute in Berlin. Er begreift sich als »Dramaturg auf Lebenszeit«. Nach Abitur in Görlitz und Studium der Philosophie und Germanistik in Jena arbeitete er als Dramaturg in Senftenberg, am Berliner Maxim Gorki Theater, am Landestheater in Halle und von 1972–1976 als Chefdramatur des Deutschen Theaters. Seit 1976 arbeitet er als freier Autor.